Schallleitungs-Hörverlust
Haben Sie auch schon mal Ohrstöpsel getragen, um in Ruhe schlafen oder arbeiten zu können? Wenn ja, dann haben Sie eine ähnlich dumpfe Klangwelt erfahren wie sie Betroffene eines Schallleitungs-Hörverlusts erleben.
Die Schallleitungsstörung bezeichnet eine Hörschwäche, bei der die Schallübertragung vom Aussen- ins Innenohr mechanisch gehemmt ist. Die Ursachen dieser Hörschwäche sind vielfältig und berücksichtigen under anderem Fremdkörper im Gehörgang (Ohrenschmalzpfropfen oder Furunkel), Infektionen, Perforationen (Löcher) des Trommelfells, Otosklerose (Verhärtung der Gehörknöchelchen) oder genetisch bedingte Funktionsstörungen.
Betroffenen kann geholfen werden, teilweise mit einer medikamentösen Behandlung. Andererseits leisten Hörsysteme wertvolle Dienste zur Verbesserung des Sprachverstehens.
Es kommt vor, dass Menschen zugleich unter einer Schallleitungs- wie auch einer Schallempfindungsstörung leiden; das wird als kombinierte Schwerhörigkeit bezeichnet.
