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Hörschwäche

Wir wiegen unser Gewicht in Kilo, Gramm oder Pfund; messen unsere Grösse in Meter, Fuss oder Inch; überprüfen unsere Herzfrequenz in Pulschlägen pro Minute. Wie aber messen wir unser Gehör?

Die Wahrnehmung von Tönen und Geräuschen wird als Schall bezeichnet. Schallwellen sind Schwingungen und werden durch die Frequenz beschrieben, deren Masseinehit Hertz (Hz) ist. Sie gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an: 1 Hz bedeutet eine Schwingung pro Sekunde. Je höher die Frequenz, bzw. je grösser die Hertzzahl, umso höher empfinden wir den Ton; je geringer die Anzahl Hz umso tiefer der Ton.

Nebst der Frequenz werden Schallwellen, bzw. deren Druck (der Schallpegel) als Intensität beschrieben. Mit Frequenz wird die Tonhöhe bezeichnet, mit Intensität die Tonstärke bzw. die empfunde Lautstärke eines Tons. Sie wird mit der Einheit Dezibel (dB) angegeben.
Das menschliche Gehör reagiert auf Tonstärken im Bereich von -10 dB bis 120 dB. Zur Veranschaulichung: Die Intensität eines angenehmen Gesprächs liegt bei rund 60 dB, der Lärm einer motorisierten Mähmaschine bei rund 120 dB.

Der Grad einer Hörschwäche hängt davon ab, wie laut ein Ton sein um wahrgenommen zu werden. In der Praxis wird eine Hörschwäche vier verschiedenen Schweregraden zugeteilt:

leicht: 20 dB bis 40 dB schwer: 65 dB bis 90 dB
mittel: 40 dB bis 65 dB hochgradig: mehr als 90 dB
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© 2012, Bernafon AG
Druckdatum:17.05.2012
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